Sodele. Manchmal passieren lustige Sachen, die eigentlich nur vorherbestimmt sein können.Wie sagt mein Patenonkel "So ebbes bassiert halt ema gläubiga Mensch."Recht hatter. Bzw. passieren kann das jedem nur manche nehmens halt anders auf, nech.Wie auch immer, das ganze ging jedenfalls so los:
Irgendwann mitte 2008 ruft mich mein alter Kollege aus meinem Ausbildungsbetrieb anund meint, die Spedition, wo er mittlerweile arbeitet sucht Leute um das Programm neu zu schreiben,das sie da ham. Ich war spontan begeistert und hab einfach mal zugesagt.Die Zweifel kamen hinterher und nach einigem Hin und Her hab ich mich dann letzlich doch dazuentschieden, zu wechseln. Das ganze hat dann aber doch nochmal fast ein halbes Jahr gedauert,bis es zum Bewerbungsgespräch und zum Unterzeichnen des neuen Vertrages kam.Dann stand das Thema Kündigung oder Aufhebungsvertrag an.Kein Plan, hab sowas noch nie gemacht.Wollte dann noch ein weilchen abwarten bis ich das mach.Jedenfalls 3 Wochen nachdem ich den neuen vertrag unterschrieben hatte - die Wirtschaftskrise war in vollem Gang und überall tönts von Stellenabbau und Pleiten - ruft mich die Personalabteilung an und meint "Herr Beck, wir würden das Arbeitsverhältniss gerne beenden."Das ist natürlich schon erstmal ein Schlag ins Gesicht, aber als die dann kurz drauf im Gespräch von dieser wunderbaren Erfindung namens "Abfindung" erzählten hätte ich am liebsten losgelacht.Dann ging das Theater los mit Verhandlungen Betriebsrat redet von utopischenBeträgen, Anwalt auch, oh mein gott und muss ich jetzt da früher anfangen usw. aber - alles ganz gechillt - der Aufhebungsvertrag war ein ordentliches Angebot und kurioserweise sollte dasArbeitsverhältniss just an dem Tag beendet werden, nach dem ich als Antrittstermin für die neue Stelle schon unterschrieben hatte. Wunderbar wa. Aber es kommt noch besser:
Dank des amerikanischen Bilanzrechts muss ein Mitarbeiter, der vor Ablauf Februar freigestellt wird,nicht mehr in die Bilanz mit einfliessen. Da freu ich mich natürlich für meinen lieben Konzernpapa, dass er seiner Bank dann ganz toll vorzeigen kann, wie er Stellen abbaut. Als angenehmer Nebeneffekt bedeutet das für mich: 4 Monate bezahlter Urlaub -und ne fette Abfindung. So und weil ich nu nich 4 Monate daheim rumhocken wollt unddas ganze Geld ja auch irgendwie loswerden muss hab ich mich zu nem Trip durchNeuseeland entschieden. Und diesen Freitag hab ich dann auch endlich mal mit den Vorbereitungen begonnen.Mal schaun was sonst noch so passiert.
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mal ein netter neben effekt der wirtschaftskrise... danke fuer die einladung zu deinem blog! Frohe Ostern! Wie fett war denn die abfindung .. wundere ich mich.. ha ha
AntwortenLöschenHei Tim. Gelle, so hab ich mir das auch gedacht. Wie hoch erzähl ich dir mal so, das will ich hier nicht rausposaunen. Aber bin ja schon 8 Jahre dabei und üblich ist ca. 70 % pro jahr und monatsgehalt. Da kommt dann schon was zusammen.
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